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Juli 2013: Schaufeln fürs schnelle Internet

Kleve (RP). Rund ein Drittel der Bauarbeiten ist geschafft. Telekom investiert zwischen 6 und 10 Millionen Euro.

 

 

 

Rund ein Drittel der Bauarbeiten ist geschafft. Telekom investiert zwischen 6 und 10 Millionen Euro.

Damit es auf der Datenautobahn künftig noch schneller zugeht, müssen jetzt erst einmal die Platten des Bürgersteigs aufgenommen werden. Dann werden die Trassen geschaufelt und das Glasfaserkabel gelegt. Seit etwa einem Monat sind acht Mitarbeiter der Kranenburger Tiefbaufirma Gebrüder Siebers damit beschäftigt, die Schwanenstadt fit für die Zukunft zu machen: Im ganzen Stadtgebiet verlegen sie die Leitungen für das neue, für das megaschnelle Internet.

VSDL heißt die neue Technik. Das steht für „Very High Speed Digital Subscriber Line“ und bedeutet ganz konkret, dass sich die Übertragungsgeschwindigkeit auf bis zu 50 Megabit pro Sekunde erhöht. Zum Vergleich: Am Gemeindeweg in Materborn, wo die Siebers-Leute gerade arbeiten, liegt die Übertragungsgeschwindigkeit in manchen Gebieten derzeit bei einem Megabit pro Sekunde – sie wird sich also verfünfzigfachen.

Schnelles Internet ist ja heutzutage ein wichtiger wirtschaftlicher Standortfaktor. Deswegen ist die neue Leitung für Kleve in ökonomisch Hinsicht ein Quantensprung. Die Stadtverwaltung forcierte das Projekt und verhandelte ein Jahr lang mit der Telekom. Die erkannte – Stichwort: Hochschule – das Wachstumspotenzial der Stadt, willigte schließlich ein und investierte zwischen 6 und 10 Millionen Euro in die neuen Leitungen.

Es ist eine Investition in die Zukunft. „Deswegen hält sich der Ärger der Bürger in Grenzen, auch wenn es mal zu kleineren Behinderungen kommt“, sagt Siebers-Bauleiter Wolfgang Standtke.

Seine Leute kämen gut voran, ist Standtke zufrieden. Seine Mitarbeiter legen derweil die Trasse für die Glasfaserkabel frei. Wenn es gut läuft, können die Tiefbauer zum Ausschachten einen Bagger verwenden. Wenn allerdings, wie gerade eben, schon andere Versorgungsrohre (für Strom, Gas oder Wasser) im Erdboden unter den Bürgersteigplatten liegen, dann müssen sie zur Schüppe greifen.
60 Zentimeter unter der Erde

Der Gemeindeweg in Materborn, auf dem auf einer Länge von knapp 400 Metern Tiefbauarbeiten anstehen, sei „eine von rund 30 Maßnahmen im Stadtgebiet“, sagt Standtke. Rund ein Drittel davon ist bereits abgeschlossen. Und wenn alles nach Plan läuft, sollen die Arbeiten bis Ende August in der ganzen Stadt abgeschlossen sein. Dafür schiebt das Siebers-Team in der Woche täglich eine Zehn-Stunden-Schicht. „Und auch samstags sind Freiwillige bis ein Uhr auf der Baustelle.“

Kein Wunder, denn rund zehn Kilometer Glasfaserkabel gelte es allein in Kleve zu verlegen, sagt Standtke. Sie müssen mindestens 60 Zentimeter unter der Erde liegen. Ein Strang ist 9,7 Millimeter dick und wird von zwei Hüllen geschützt. „Damit dürfte in den nächsten 100 Jahren nichts passieren“, sagt Bauleiter Standtke.

Darüber hinaus müssen auch die Verteilerkästen ausgewechselt werden. Inklusive Bedburg-Hau, das auch in den Genuss der neuen Leitungen kommt, seien es 172, sagt Standtke.

Registrieren können sich die Kunden jetzt schon für das neue Internet (siehe Kasten). Bis es funktioniert müssen sie aber noch bis Anfang 2014 warten. Dann haben alle 22 000 Haushalte in Kleve die Chance, auf der schnellen Datenautobahn unterwegs zu sein.

Rund ein Drittel der Bauarbeiten ist geschafft. Telekom investiert zwischen 6 und 10 Millionen Euro.

Damit es auf der Datenautobahn künftig noch schneller zugeht, müssen jetzt erst einmal die Platten des Bürgersteigs aufgenommen werden. Dann werden die Trassen geschaufelt und das Glasfaserkabel gelegt. Seit etwa einem Monat sind acht Mitarbeiter der Kranenburger Tiefbaufirma Gebrüder Siebers damit beschäftigt, die Schwanenstadt fit für die Zukunft zu machen: Im ganzen Stadtgebiet verlegen sie die Leitungen für das neue, für das megaschnelle Internet.

VSDL heißt die neue Technik. Das steht für „Very High Speed Digital Subscriber Line“ und bedeutet ganz konkret, dass sich die Übertragungsgeschwindigkeit auf bis zu 50 Megabit pro Sekunde erhöht. Zum Vergleich: Am Gemeindeweg in Materborn, wo die Siebers-Leute gerade arbeiten, liegt die Übertragungsgeschwindigkeit in manchen Gebieten derzeit bei einem Megabit pro Sekunde – sie wird sich also verfünfzigfachen.

Schnelles Internet ist ja heutzutage ein wichtiger wirtschaftlicher Standortfaktor. Deswegen ist die neue Leitung für Kleve in ökonomisch Hinsicht ein Quantensprung. Die Stadtverwaltung forcierte das Projekt und verhandelte ein Jahr lang mit der Telekom. Die erkannte – Stichwort: Hochschule – das Wachstumspotenzial der Stadt, willigte schließlich ein und investierte zwischen 6 und 10 Millionen Euro in die neuen Leitungen.

Es ist eine Investition in die Zukunft. „Deswegen hält sich der Ärger der Bürger in Grenzen, auch wenn es mal zu kleineren Behinderungen kommt“, sagt Siebers-Bauleiter Wolfgang Standtke.

Seine Leute kämen gut voran, ist Standtke zufrieden. Seine Mitarbeiter legen derweil die Trasse für die Glasfaserkabel frei. Wenn es gut läuft, können die Tiefbauer zum Ausschachten einen Bagger verwenden. Wenn allerdings, wie gerade eben, schon andere Versorgungsrohre (für Strom, Gas oder Wasser) im Erdboden unter den Bürgersteigplatten liegen, dann müssen sie zur Schüppe greifen.
60 Zentimeter unter der Erde

Der Gemeindeweg in Materborn, auf dem auf einer Länge von knapp 400 Metern Tiefbauarbeiten anstehen, sei „eine von rund 30 Maßnahmen im Stadtgebiet“, sagt Standtke. Rund ein Drittel davon ist bereits abgeschlossen. Und wenn alles nach Plan läuft, sollen die Arbeiten bis Ende August in der ganzen Stadt abgeschlossen sein. Dafür schiebt das Siebers-Team in der Woche täglich eine Zehn-Stunden-Schicht. „Und auch samstags sind Freiwillige bis ein Uhr auf der Baustelle.“

Kein Wunder, denn rund zehn Kilometer Glasfaserkabel gelte es allein in Kleve zu verlegen, sagt Standtke. Sie müssen mindestens 60 Zentimeter unter der Erde liegen. Ein Strang ist 9,7 Millimeter dick und wird von zwei Hüllen geschützt. „Damit dürfte in den nächsten 100 Jahren nichts passieren“, sagt Bauleiter Standtke.

Darüber hinaus müssen auch die Verteilerkästen ausgewechselt werden. Inklusive Bedburg-Hau, das auch in den Genuss der neuen Leitungen kommt, seien es 172, sagt Standtke.

Registrieren können sich die Kunden jetzt schon für das neue Internet (siehe Kasten). Bis es funktioniert müssen sie aber noch bis Anfang 2014 warten. Dann haben alle 22 000 Haushalte in Kleve die Chance, auf der schnellen Datenautobahn unterwegs zu sein.

Matthias Wenten

Schaufeln fürs schnelle Internet - Nachrichten aus Kleve und der Region | NRZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/nrz/staedte/nachrichten-aus-kleve-und-der-region/schaufeln-fuers-schnelle-internet-id8178390.html#1496995716
Rund ein Drittel der Bauarbeiten ist geschafft. Telekom investiert zwischen 6 und 10 Millionen Euro.

Damit es auf der Datenautobahn künftig noch schneller zugeht, müssen jetzt erst einmal die Platten des Bürgersteigs aufgenommen werden. Dann werden die Trassen geschaufelt und das Glasfaserkabel gelegt. Seit etwa einem Monat sind acht Mitarbeiter der Kranenburger Tiefbaufirma Gebrüder Siebers damit beschäftigt, die Schwanenstadt fit für die Zukunft zu machen: Im ganzen Stadtgebiet verlegen sie die Leitungen für das neue, für das megaschnelle Internet.

VSDL heißt die neue Technik. Das steht für „Very High Speed Digital Subscriber Line“ und bedeutet ganz konkret, dass sich die Übertragungsgeschwindigkeit auf bis zu 50 Megabit pro Sekunde erhöht. Zum Vergleich: Am Gemeindeweg in Materborn, wo die Siebers-Leute gerade arbeiten, liegt die Übertragungsgeschwindigkeit in manchen Gebieten derzeit bei einem Megabit pro Sekunde – sie wird sich also verfünfzigfachen.

Schnelles Internet ist ja heutzutage ein wichtiger wirtschaftlicher Standortfaktor. Deswegen ist die neue Leitung für Kleve in ökonomisch Hinsicht ein Quantensprung. Die Stadtverwaltung forcierte das Projekt und verhandelte ein Jahr lang mit der Telekom. Die erkannte – Stichwort: Hochschule – das Wachstumspotenzial der Stadt, willigte schließlich ein und investierte zwischen 6 und 10 Millionen Euro in die neuen Leitungen.

Es ist eine Investition in die Zukunft. „Deswegen hält sich der Ärger der Bürger in Grenzen, auch wenn es mal zu kleineren Behinderungen kommt“, sagt Siebers-Bauleiter Wolfgang Standtke.

Seine Leute kämen gut voran, ist Standtke zufrieden. Seine Mitarbeiter legen derweil die Trasse für die Glasfaserkabel frei. Wenn es gut läuft, können die Tiefbauer zum Ausschachten einen Bagger verwenden. Wenn allerdings, wie gerade eben, schon andere Versorgungsrohre (für Strom, Gas oder Wasser) im Erdboden unter den Bürgersteigplatten liegen, dann müssen sie zur Schüppe greifen.
60 Zentimeter unter der Erde

Der Gemeindeweg in Materborn, auf dem auf einer Länge von knapp 400 Metern Tiefbauarbeiten anstehen, sei „eine von rund 30 Maßnahmen im Stadtgebiet“, sagt Standtke. Rund ein Drittel davon ist bereits abgeschlossen. Und wenn alles nach Plan läuft, sollen die Arbeiten bis Ende August in der ganzen Stadt abgeschlossen sein. Dafür schiebt das Siebers-Team in der Woche täglich eine Zehn-Stunden-Schicht. „Und auch samstags sind Freiwillige bis ein Uhr auf der Baustelle.“

Kein Wunder, denn rund zehn Kilometer Glasfaserkabel gelte es allein in Kleve zu verlegen, sagt Standtke. Sie müssen mindestens 60 Zentimeter unter der Erde liegen. Ein Strang ist 9,7 Millimeter dick und wird von zwei Hüllen geschützt. „Damit dürfte in den nächsten 100 Jahren nichts passieren“, sagt Bauleiter Standtke.

Darüber hinaus müssen auch die Verteilerkästen ausgewechselt werden. Inklusive Bedburg-Hau, das auch in den Genuss der neuen Leitungen kommt, seien es 172, sagt Standtke.

Registrieren können sich die Kunden jetzt schon für das neue Internet (siehe Kasten). Bis es funktioniert müssen sie aber noch bis Anfang 2014 warten. Dann haben alle 22 000 Haushalte in Kleve die Chance, auf der schnellen Datenautobahn unterwegs zu sein.



 
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